Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates

Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates

Spannende Tagung mit wichtigen Themen. Die Frühjahrsvollversammlung unseres Diötesanrates hat sich am 15. und 16. März 2019 mit dem Bistumsprozess, dem Missbrauchsskandal und dem Engagement von Laien in der Kirche von morgen beschäftigt. Auch unser Erzbischof stand uns aktuellen Themen Rede und Antwort. Eine gute und konstruktive Tagung.

Astrid Schubert (Stellv. Vorsitzende des Diözesanrates) moderierte die intensive Diskussion mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick

Klar positionierte sich die Tagung zur Zukunft der künftigen Dekanate. Mit dem Strukturprozess werden die Dekante mit Wirkung zum 1. September neu zugeschnitten. Der Diözesanrat hat nach einer intensiven Beratung klar zum Ausdruck gebracht, dass die zukünftigen 35 neugebildeten Seelssorgebereiche zu Dekanaten erhoben werden sollen. Die Planungen der Ordinariatskonferenz, die in Zukunft nur noch sieben Dekanate errichten möchte, lehnt der Diözesanrat kategorisch ab.

Die Größe der geplanten sieben Dekanate lässt ein pastorales Miteinander kaum mehr zu. Die Dekanate erscheinen als Verwaltungsstrukturen, die zwar der Organisation der Priester dienen, aber der ehrenamtlichen Arbeit kaum dienlich sind.

Die Aufwertung der neugebildeten Seelsorgebereiche als Dekanate bewirkt eine flache Hierarchie. Eine Strukturebene entfällt, was eine geringere Häufigkeit der Sitzungen und eine überschaubare Teilnehmerzahl der Sitzung bewirkt.

Die neuen Seelsorgebereiche bzw. Dekanate wären die direkte Ebene unterhalb der Diözese, der Kommunikationsweg wäre kürzer. Ein Dekan in einem Großdekanat ist der Politik gegenüber kein zuordenbarer Gesprächspartner. Ebenso wäre für die Ökumene ein Großdekanat nicht dienlich. Hier braucht es ein Miteinander auf Augenhöhe vor Ort.